fantastische Bücherwelt

von Büchern, Spleens & Listen

Mitbringsel aus Hamburg

Von meinem verlängertem Wochenende habe ich folgendes mitgebracht:

  • Merian live! Hamburger Spaziergänge
    Einer davon wurde in leicht abgewandelter Form auch gleich gemacht...
  • Alessandro Baricco - Oceano Mare
    Das steht schon länger auf meiner Wunschliste, wieder ein Meerbuch!
  • Anne B. Ragde - Der Arsenturm
    Norwegen für 5 € musste auf jeden Fall mit.
  • Ralf Schmitz - Schmitz' Katze
    Ich mag sowohl den Humor von Ralf Schmitz als auch Katzen - die Kombi hat mir gut gefallen, sehr amüsant.

Ralf Schmitz - Schmitz' Katze

Erscheinungsjahr: 2008
Gelesen im September 2008

Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal.
Ralf Schmitz muss es ja wissen, denn seit 23 Jahren lebt er mit seiner Katze Minka zusammen. Wie WG-tauglich seine Mieze ist, davon erzählt der beliebte Comedian in seinem ersten Buch: Was tun, wenn die Katze aufs Klo muss, sich den Magen verrenkt, in die Pubertät kommt, das Liebesleben empfindlich stört oder an Alzheimer leidet? "Schmitz' Katze" ist pickepackevoll mit witzigen Anekdoten, hilfreichen Tipps und lustigen Gags, bei denen nicht nur Katzenfreunde auf ihre Kosten kommen!

Auch in seinem Buch ist Ralf Schmitz so witzig wie man ihn kennt, manchmal schießt er dabei etwas über das Ziel hinaus - was aber auch lustig sein kann. Jedenfalls hatte ich vom Lachen oft Tränen in den Augen. Außerdem war da in meinem Kopf seine Stimme, obwohl ich doch gar nicht soviel von ihm gesehen bzw. gehört habe.

In "Schmitz' Katze" erzählt er über sein langes Zusammenleben mit Minka. Wie er zu ihr kam, die Probleme der Namensfindung, ihre Erlebnisse und Angewohnheiten, Unterschiede beim Zusammenleben mit Katzen und Frauen, Fähigkeiten, was man von Katzen lernen kann, Unterschiede zwischen Hunden und Katzen, ... Dabei fließen auch Geschichten von Familie und Bekannten mit ein, z.B. frisst Kater Bingo nur, wenn er gestreichelt wird.
Aufgelockert wird das sehr unterhaltsame und liebevoll zusammengestellte Buch durch viele private Fotos, Zeichnungen (z.B. zur Verdeutlichung der berüchtigten 5 Minuten) und einem süßen Ralf & Minka-Comic.

Gleichzeitig vermittelt der Autor aber auch etwas Katzenwissen, beispielsweise über die Ausstattung und Fehler beim Eingewöhnen. Und es gibt viele "Wussten Sie eigentlich, ..."-Felder mit mehr oder weniger nützlichen Fakten. Für Katzenkenner ist da kaum etwas neues dabei - dafür aber vielleicht bei der Geschichte, was wohl mit den ganzen verlorenen Halsbändern geschieht. Oder warum Katzen so gern in Kartons liegen, das hat nämlich durchaus einen Zweck (wie ich nun weiß). Und durch Busters Tagebuch kann man einen Tag im Leben eines coolen Katers verfolgen...

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Erster und zweiter Absatz
"Du gehst ja ab wie Schmitz' Katze."
Wissen Sie, wie oft ich diesen Satz in meinem Leben schon gehört habe? Das können Sie sich gar nicht vorstellen. Ich habe auch irgendwann aufgehört zu zählen. Aber es stimmt ja. Ob es das allerdings war, was mich dazu gebracht hat, dieses Buch zu schreiben... ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
Es gibt in meinem Leben so viele Berührungspunkte mit diesem Tier, dass ich manchmal glaube, ich wusste sogar noch eher, dass ich mal mit so einem Pelzbällchen zusammenleben werde, bevor mir klar war, Schauspieler oder Komiker werden zu wollen. Und das war auch schon sehr früh.

Ben Gadd - Rabens Ruh

Erscheinungsjahr: 2002
Gelesen im September 2008

Bei einem abenteuerlichen Sturz hat Colin sein Gedächtnis verloren. Nicht einmal an seinen Familiennamen kann der Rabe sich erinnern. So gewährt ihm die Schar von Rabens Ruh Aufnahme in ihrer Mitte. Hier erfährt Colin von der Schönheit und den Geheimnissen der kanadischen Rockies und wird in das tägliche Zeremoniell des Rabenlebens eingewiesen: von der morgendlichen Flatter unter Leitung des Hauptraben H. R. bis zum Flugballett im letzten Tageslicht, bei dem ambitionierte Flugtechniken perfektioniert werden.

Colin hat Glück im Unglück, denn nach seinem Absturz wird er von Zack gefunden - einem hilfsbereiten Raben, der ihn mit zur Schar von Rabens Ruh nimmt und unterstützt. Dort hat es Colin nicht einfach, erinnert er sich doch bis auf seinen Namen an nichts mehr. Er weiß nichts über das richtige Verhalten unter Raben, über Feinde und Gefahren. Mit der Hilfe seiner neuen Freunde, allen voran dem Paar Zack und Molly, findet er sich aber bald besser zurecht und bringt sich in die Schar ein. Er stellt viele Fragen und will auch Dinge wissen, die die meisten Raben nicht interessieren - es zeigt sich schnell, dass er da etwas anders ist, und nur von der älteren Rabin Greta verstanden wird.

Wir begleiten die Schar ein Jahr lang, entdecken mit Colin die Welt der Raben und verfolgen den Wechsel der Jahreszeiten. Man erfährt die Sichtweise der Raben auf uns Menschen, ihren Glauben, den Zusammenhalt untereinander und ihre Rituale. Es herrscht nicht immer eitel Sonnenschein, sondern es gibt auch Gefahren und Auseinandersetzungen - so ist das Leben eben. Dazu fand ich auch die Ansichten von Greta wunderbar.
Die Beschreibung der Natur hat mir sehr gefallen, detailliert und mit tollen Bildern. Die verschiedenen Winde konnte ich förmlich spüren, und ich habe noch nie so etwas lebensfrohes wie den Abendflug verfolgt. Außerdem haben mich noch Colins Gespräche mit den anderen Tieren fasziniert, seine Neugier und Klugheit.

Das Buch hat soviel Atmosphäre, ich konnte es nur schwer zur Seite legen und habe es von der ersten Seite an genossen. Man spürt, dass der Autor in diese Geschichte viel Herzblut gesteckt hat - die sensiblen und liebevollen Schilderungen sprechen da ihre ganz eigene Sprache!


Erster Absatz
NOCH NIE HATTE er einen solchen Traum gehabt. Er stürzte - er fiel so schnell, dass die Luft in seinen Ohren dröhnte und an seinen Federn riss.
"Hochziehen!"
Er öffnete die Augen. Er breitete die Flügel aus. Fast hätte sie ihm der Luftzug abgerissen.
"Ork!" schrie der Rabe, der jetzt hellwach war. Er fuhr nur die Spitzen seiner Flügel aus, was ihn ein wenig abbremste. Er breitete die Schwanzfedern aus, was ihn noch stärker bremste. Er breitete die Flügel noch weiter aus.
Jetzt war der Boden ganz nahe! Gleich würde er aufschlagen...
Plumps!
Der Rabe blickte durch den Wacholderbusch, der seinen Sturz gedämpft hatte, nach oben. Er blinzelte, öffnete den Schnabel und sagte: "Krork!"

Katja Brandis - Der Verrat der Feuer-Gilde (Kampf um Daresh 1)

Erscheinungsjahr: 2002
Gelesen im September 2008

Eine machtgierige Regentin herrscht über das Reich Daresh und stiftet Intrigen innerhalb der vier Gilden, die Wächter über Feuer, Luft, Erde und Wasser sind. Die junge Rena wollte schon immer der Feuer-Gilde angehören, und als sie die kampflustige Alix trifft, sieht sie sich ihrem Ziel ganz nah. Doch die Schmiedin ist auf der Suche nach einem Verräter in den Reihen der eigenen Feuer-Leute, der geheime Nachrichten an die Regentin weitergibt. Unvermittelt wird Rena hineingezogen in die blutigen Fehden zwischen den vier Gilden Dareshs. Ein Bürgerkrieg scheint unvermeidlich, denn die Herrscherin spielt eine Partei gegen die andere aus. Es gibt nur einen Ausweg: Rena und Alix müssen alle Beteiligten dazu bringen, Frieden zu schließen und eine gemeinsame Lösung zu finden. Und so begeben sich die Freundinnen auf eine Reise durch die Provinzen Dareshs, um ihr Land zu retten...

Jeder Bewohner von Daresh gehört von Geburt an zu einer der vier Gilden. Die jeweilige Gilde prägt dann sein Leben - Fähigkeiten, Glauben, Gewohnheiten, Bündnisse, Feindschaften, ... Mitglieder derselben Gilde werden wie Verwandte behandelt, auch wenn man diese noch nie zuvor gesehen hat.
Rena gehört zur Erd-Gilde, möchte aber viel lieber zu der für sie spannenderen Feuer-Gilde gehören. Dieser Wunsch lässt sich allerdings nicht so einfach verwirklichen. Zwar wurde sie noch in keine größeren Geheimnisse der Erd-Gilde eingeweiht, aber ihre Erziehung steckt tief in ihr - außerdem hat sie noch von keinem gehört, der die Gilde gewechselt hat.

Nach einem Zwischenfall, an dem ihre Neugier nicht ganz unschuldig ist, muss sie fliehen und trifft schließlich auf Alix. Zusammen reisen sie durch Daresh, und begegnen dabei nicht nur Menschen der verschiedenen Gilden, sondern auch Halbmenschen. Wesen, die halb Tier und halb Mensch sind - z.B. Hirschmenschen, Iltismenschen oder Natternmenschen.

Sehr gut gefallen haben mir die Unterschiede zwischen den verschiedenen Gilden, sowohl was die Lebensart als auch die speziellen Fähigkeiten betrifft. Rena kann sich beispielsweise nicht nur in die Erde einbuddeln, sondern auch die Gespräche der Bäume verfolgen. Während andere Gildenmitglieder nur ein Blätterrauschen hören, lauscht sie vielleicht den Gedichten der Bäume.
Auch die Beschreibung der verschiedenen Provinzen nahm mich gefangen - es gibt einige Eigenheiten und tolle Ideen. Da wären beispielsweise die Phönixwälder in Tassos (der Provinz der Feuer-Gilde), die sich selbst entzünden, um so auf dem kargen Boden an Dünger zu kommen. Oder das Grasmeer in Nerada (der Provinz der Luft-Gilde), welches nichts mit Wasser zu tun hat, sondern ein Teppich von bläulichen Halmen einer bestimmten Grasart ist.

Und auch die Geschichte an sich, die verschiedenen Figuren und ihre Entwicklung, fesselte mich. Zu den Charakteren hatte ich einen guten Zugang, es gab einige Überraschungen und nur ein paar Entwicklungen konnte ich erahnen. Nach und nach kamen auch einige Details ans Tageslicht, allerdings hätte ich mir da mehr gewünscht - ich wäre gerne noch tiefer in diesem Buch versunken. Wahrscheinlich auch, weil mir diese elementelastige Welt so gut gefallen hat. Also ein gutes Zeichen, die Folgebände sind schon auf meinen Wunschzettel gehüpft...


Mehr Infos über die Welt von Daresh gibt es hier.

Erster Absatz
Rena saß auf dem Kutschbock des Karrens, der sie gleich in die Felsenburg der Regentin bringen würde, und versuchte ruhig zu bleiben. Sie zupfte die helle Leinentunika glatt, die sie sich für den Anlass geliehen hatte, und polierte ihr Gildenamulett mit der Handfläche. Ihr Onkel flüsterte ihr ins Ohr: "Ganz locker bleiben. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass sie uns nicht reinlassen, weil du dabei bist."

Alfred Bekker - Das Reich der Elben

Erscheinungsjahr: 2007
Gelesen im August 2008

Das weise Volk der Elben hat die sterbliche Welt verlassen und sucht nach den Gestaden der Erfüllten Hoffnung. Jenseits des großen Meeres finden sie schließlich einen unbekannten Kontinent, doch in der neuen Welt lauern innere und äußere Feinde...

Die Geschichte des ersten Bands der Elben-Trilogie wurde in zwei Teile gegliedert. Im ersten geht es um die Ankunft und die Erlebnisse auf der Insel des Augenlosen Sehers, welche nur ein paar Tage umfassen. Es passiert viel - allerdings wird sich dafür im Vergleich zum zweiten Teil, in dem es um den Aufbau des Elbenreiches und der Entwicklung der königlichen Nachkommen geht, zuviel Zeit gelassen. Dieser erscheint mir nämlich mehr wie eine kurze Zusammenfassung, eine sachliche Aneinanderreihung von Ereignissen.

Das Buch lässt sich zwar ganz gut lesen, da es recht flüssig geschrieben ist, aber mir fehlt jegliche Atmosphäre. Es wirkt oberflächlich und irgendwie lieblos, als ob selbst der Autor keinen Bezug zu den Figuren aufbauen konnte. Wie soll mir das da gelingen? Die Charaktere werden nur angekratzt, wir erfahren kaum Details über sie. Das mag ich überhaupt nicht, ich will etwas über ihre Gedanken und Gefühle, ihre Vergangenheit erfahren. So aber fehlte mir jeglicher Zugang – selbst zu den drei Elben, die für mich etwas hatten und auch genug Stoff für mehr Details boten.

Wirklich genervt war ich von der ewigen Betonung der sensiblen Elbensinne, teilweise mehrmals pro Seite. Der Autor könnte seinen Lesern ruhig etwas mehr Intelligenz zutrauen, und hätte den Platz der ewigen Wiederholungen lieber für mehr Details, Atmosphäre oder ein Glossar nutzen sollen. Das gibt es nämlich auch nicht, dafür bekommt jede Figur noch einen Beinamen mit seiner Gabe (z.B. Lirandil der Fährtensucher), welcher fast immer genannt wird. Und dann gibt es bei einigen Namen noch eine starke Ähnlichkeit zu Tolkien-Namen, als erstes bin ich da über Ygolas den Bogenschützen gestolpert.

Ich kann diese blasse, leicht vorhersehbare Geschichte ohne Tiefgang einfach nur schnellstmöglich verdrängen und werde zukünftig einen riesengroßen Bogen um diesen Autor machen (Achtung, es gibt da auch einen neuen Zyklus namens Drachenerde).
Und ganz demütig bis Ende des Jahres auf “meine” Elfen warten...

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Erster Absatz
"Land in Sicht!"
Der Ruf vom Ausguck schallte durch das wabernde Grau der Nebelschwaden. Wie amorphe, vielarmige Ungeheuer wirkten sie. Manchmal war der Nebel so dick, dass die einzelnen Schiffe der Elbenflotte selbst aus nächster Nähe nur als dunkle Schemen zu erkennen waren.
König Keandir straffte seine Gestalt. Seine Rechte umfasste den bernsteinbesetzten Griff des Schwerts mit der schmalen Klinge, das er an der Seite trug. Seine Haut war von vornehmer Blässe, und sein schmales, hageres Gesicht wirkte wie gemeißelt und zeigte einen Ausdruck sogleich von Strenge als auch von Ernsthaftigkeit. Spuren tiefer Sorge um sein Volk hatten sich in diesem Gesicht verewigt, seit Keandir das Königsamt von seinem Vater übernommen hatte, und in das schulterlange schwarze Haar mischten sich die ersten grauen Strähnen. Spitze Ohren stachen durch dieses glatte Haar - Ohren, die ebenso empfindlich und sensibel waren wie auch die anderen Sinne des Elben.

Zitate: Joan Anderson - Ein Jahr am Meer

Wenn jemand etwas Neues erfährt, ein glückliches Erlebnis hat, dann ändert sich die Stimmung, dann ändert sich das Herz. Deshalb kann es einen Menschen auf einen völlig neuen Weg bringen, wenn er sich die Zeit nimmt zu sehen, zu hören, offen zu sein für Bilder und Vorstellungen, die sich aus neuen Erfahrungen entwickeln.
Clarissa Pinkola Estés, "Die Wolfsfrau"

Tiere können uns im täglichen Leben, bei unseren Träumen und Meditationen helfen. Da sie vor den Menschen erschaffen wurden, sind sie der Quelle näher und können uns auf unserer Suche nach Ganzheit als Verbündete, Führer und Schutzgeister dienen.
Eine Innuit-Frau

Ich schaue auf den herbstlichen Strand, den alten weißen Leuchtturm, der zu meiner Linken aufragt, das sanft ans Ufer schwappende Wasser zu meiner Rechten und das sienafarbene Dünengras unter meinen Füßen. Ein Chrysippusfalter, der längst hätte nach Brasilien aufbrechen sollen, kreist um meinen Kopf. "Vielleicht brauchst du auch noch ein bisschen zusätzliche Zeit am Meer", sage ich zu ihm, während er auf meiner Schulter landet und die Flügel zuklappt.

Mehr als alles andere wünsche ich mir, von der Brandung hinausgespült und vom Salzwasser getragen zu werden. Aber die Realität hält mich am Ufer fest. Ich muss mich eingraben wie ein Krebs oder eine dicke Muschel und Bestandsaufnahme machen, während die Flut über mich hinwegspült.

Joan Anderson - Ein Jahr am Meer

Erscheinungsjahr: 2002
Gelesen im August 2008

Etwa im Alter von 50 - die Söhne sind aus dem Haus, die Ehe ist eher von Gleichgültigkeit geprägt, das Leben geht seinen Gang - tut Joan Anderson etwas, das für alle, nicht zuletzt sie selbst, völlig überraschend ist. Ohne einen äußeren Anlass dafür zu haben, folgt sie ihrem Mann nicht zu seinem neuen Job an die Westküste, sondern reist ans Meer, ans Cape Cod, wo die Familie ein kleines Cottage hat. Sie tut es, weil sie einen neuen Lebensrhythmus finden will, und taucht mit einigen Befürchtungen, aber auch entschlossen in die neue Erfahrung ein - nicht ohne sich selbst gelegentlich zu fragen, ob sie nicht einfach nur ein verwöhntes Gör sei...

Das Jahr wurde in 16 Kapitel eingeteilt, welche jeweils mit einem Zitat beginnen (z.B. von Rainer Maria Rilke und T.S. Elliot), und so schöne Namen wie “Seehundgefühl” und “Wellen der Wahrheit” tragen. Schon nach ein paar Seiten fesselte mich die Geschichte – ich wollte wissen, was dieses Jahr am Meer der Autorin gebracht hat, was für Erkenntnisse sie gewonnen und wie sie sich verändert hat. Außerdem kam mir einiges sehr bekannt vor, man muss “funktionieren”, und verliert dabei die Verbindung zu sich selbst.

Neben den tollen Natureindrücken hat es mir vor allem die Tiefe dieses Romans angetan. Ich konnte die innere Zerrissenheit und Unsicherheit förmlich spüren. Die Auseinandersetzung mit sich selbst, das Erforschen der eigenen Person mit seinen Wünschen und Zielen – all das fand ich sehr gut beschrieben, nachvollziehbar und sensibel. Eine Motivation, sich die Zeit zu nehmen, um sich selbst (wieder) kennen zu lernen, stärker auf Körpersignale und Wünsche zu achten.

Die Geschichte bietet auch ein paar besondere Momente, an die ich gerne zurückdenke. Meist sind sie geprägt von der Achtung vor Tieren und der Natur, was auch meiner persönlichen Einstellung entspricht. Und es ist wie eine Art Bestätigung, davon zu lesen – auch von Dingen, die mir gefallen und gut tun.
Das Buch werde ich auf jeden Fall wieder lesen, besonders geeignet erscheint es mir auch für Krisenzeiten, und die Fortsetzung “Spaziergang am Meer” ist natürlich schon auf meiner Wunschliste gelandet.


Erster Absatz
Die Entscheidung, uns zu trennen, fiel sozusagen über Nacht. Mein Mann kam eines Abends von der Arbeit nach Hause und verkündete, er habe eine neue Stelle Hunderte von Kilometern entfernt angenommen. Während er sich über die Einzelheiten ausließ, saß ich mit leerem Gesicht da und suchte nach einer Ausrede, um ihn nicht begleiten zu müssen. Schließlich waren unsere beiden Söhne erwachsen, das geräumige alte Haus, in dem wir seit siebzehn Jahren wohnten, war längst zu groß für uns geworden und meine Tätigkeit konnte ich überall ausüben. Woher kam also mein Widerstand? Warum war ich wie erstarrt, verängstigt und voller Wut?

Diana L. Paxson - Tochter des Lichts (Die Juwelen von Westria 1)

Erscheinungsjahr: 1988
Gelesen im August 2008

Im schönen Königreich Westria ritt ein junger König aus, um eine Braut zu finden, die nicht nur die Lady seines Herzens, sondern auch die Herrin der Juwelen von Westria sein musste. Denn wer das Licht der Juwelen beherrschte, beherrschte die Macht der Elemente und die Zukunft des Reiches. Und in einer windumtosten nördlichen Provinz verbarg ein junges Mädchen namens Faris ihr Geheimnis und erzählte niemanden von ihren Kräften, die sie in ihrem Innern spürte. Denn sie träumte nie, dass die Wahl des Königs auf sie fallen könnte. Sie war die Tochter des Lichts. Doch die Dunkelheit war stark und mächtig...

“Tochter des Lichts” ist der Auftakt der siebenteiligen Serie “Die Juwelen von Westria” - und auch das erste Buch der Autorin. Dieses merkt man deutlich, den Unterschied zu mir bekannten Werken wie “Der Zauber von Erin” fand ich fast schon erschreckend. Vieles ist ansatzweise vorhanden, wirkt auf mich aber unausgereift und eher oberflächlich.
Die Ereignisse werden ruhig und leider auch unspannend erzählt, alles tröpfelt meist emotionslos vor sich hin und bietet kaum Überraschungen. Manche Szenen konnten mich zwar fesseln, darunter gab es auch ein paar wirklich gelungene Momente, aber größtenteils wollte ich doch mehr. Schade, dass aus dieser Geschichte nicht mehr gemacht wurde – an Potenzial mangelt es nicht.

Es gibt viele Figuren, die interessant sein könnten – wenn man denn etwas mehr über ihren Hintergrund und ihre Gedanken erfahren hätte. Für mich waren die meisten Personen verschwommene Gestalten, von denen ich nicht viel mehr als den Namen kannte. Ich konnte nicht nur keinen Bezug zu ihnen aufbauen, mir waren die Zusammenhänge und auch einige Andeutungen oft schleierhaft. Ich musste mir einiges zusammenreimen, besonders was die Beziehungen untereinander angeht. Selbst Faris habe ich nicht wirklich verstanden, allerdings gibt es auch ein paar Ausnahmen (z.B. finde ich den Wacholdermeister sehr gelungen).

Ich habe mich noch nicht so ganz entschieden, ob ich die Reihe weiterlesen werde. Das Buch hat mir einfach recht wenig gegeben, andererseits ist da aber auch die Hoffnung auf Besserung – und zwei Figuren, die mir gut gefallen haben...


Erster Satz
Aus dem Wechsel von Licht und Dunkelheit, von Geist und Materie, wurde die Welt erschaffen.

Ju Honisch - Das Obsidianherz

Erscheinungsjahr: 2008
Gelesen im August 2008

München 1865. Ein magisches Manuskript, dessen Inhalt in den falschen Händen von ultimativer Zerstörungskraft sein kann, ist verschwunden. Der britische Agent Delacroix erhält den Auftrag, die Schrift aufzuspüren und zurückzubringen, wobei ihm zwei junge bayerische Offiziere sowie ein Magiewissenschaftler hilfreich zur Seite stehen. Doch auch das Böse trachtet in mannigfaltiger Form nach der Macht des Manuskripts, um die Welt in ein Abbild seiner eigenen grausamen Phantasien umzuwandeln. Nichts von all dem ahnt Miss Corrisande Jarrencourt, eine junge Dame, die in München nur einen wohlsituierten Ehemann sucht. Ins Geschehen hineingezogen muss sie feststellen, daß es auf dieser Welt Dinge gibt, von deren Existenz sie bis dahin nichts ahnte...



Das Buch wurde liebevoll ausgestattet, die kleinen Tintenklecks-Bilder am Anfang jedes Kapitels finde ich sehr individuell – sie gefallen mir nicht nur, sondern laden auch ein wenig zum Träumen ein. “Das Obsidianherz” lässt sich genremäßig in keine Schublade quetschen, sondern besteht aus den verschiedensten Elementen. Für mich ist es eine Mischung aus phantastischem und historischem Roman, gut gewürzt mit einer “schaurigen” Atmosphäre und einem Schuss Romantik.

Durch die gelungene Einleitung wird gleich klar, dass das München dieser Geschichte zwar einige historische Personen bietet, aber durch Magie und Fabelwesen (die dort Fey und Sí genannt werden) auch anders ist. Meine Befürchtung, dass mir das ganze Drumherum zu bayerisch werden könnte, hat sich glücklicherweise nicht erfüllt. Es gab nur ein paar kleine regionale Eigenheiten, da hatte ich mit den vielen französischen Ausdrücken doch deutlich mehr Gewöhnungsschwierigkeiten. Die Handlung spielt größtenteils in einem Hotel, was ich bei der abwechslungsreichen Handlung aber gar nicht richtig wahrgenommen habe. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt, diese Welt und die vielen interessanten Figuren kennen zu lernen.

Die Erzählperspektive ändert sich oft, die Übergänge sind dabei aber immer fließend. Sie behindern sich nicht, sondern ergänzen – und manche Szenen erlebt man so aus der Sicht von mehreren Personen. Es gab die unterschiedlichsten Charaktere, sowohl geradlinige und leichter einzuschätzende als auch Figuren mit Widersprüchen und einigen Überraschungen. Ein großer Vorteil waren meiner Meinung nach auch die vielen Rückblenden, durch die man fast alle Personen und ihren Hintergrund näher kennen lernen und einen Bezug aufbauen konnte.
Der manchmal auch schwarze Humor und die ironischen Anspielungen haben genau meinen Geschmack getroffen, vieles wurde mit einem Augenzwinkern beschrieben – und das war für mich der perfekte Ausgleich zu den eher “schaurigen” Szenen. Momente, so unterschiedlich wie das Wetter – und durchbrochen von Emotionen, von der wunderbaren Romantik zum Ende hin mal ganz zu schweigen...

Erster Satz
Fünf Männer saßen um den Tisch, als seien sie nur zu einer Herrenrunde auf ein Gläschen Wein zusammengekommen.

Durchkreuzte Pläne beim Bücherbummel...

Da wollte ich mich am Samstag für eine stressige Woche mit zwei Büchern belohnen - und dann gab es die beim Thalia nicht! Was passiert? Zwei andere wollten mit, also kann ich hier nun inzwischen 4 neue Bücher vermelden:

  • John Banville - Die See
    Das nenn ich mal ein meerhaftes Cover, und endlich als Taschenbuch! :)
  • Gabriella Engelmann - Eine Villa zum Verlieben
    Ohne die süße Katze hätte ich mir den Klappentext wohl nicht durchgelesen. Spielt in einer alten Stadtvilla in Hamburg, und beim Reinlesen hörte es sich nicht zu kitschig an...
  • Samantha Hunt - Nixenkuss
    Eine kleine Stadt hoch im Norden der USA, der Ozean und eine unglückliche junge Frau, die überzeugt ist, eine Nixe zu sein.
  • Katrin Weller (Hrsg.) - Elfenblut
    Kurzgeschichten und Romanauszüge zum Thema Elfen, daran komme ich doch nicht vorbei! Auch auf die Gefahr hin, dass es sich hier nur um die kleinen blumenumschwirrenden Wesen handelt...

Per Petterson - Pferde stehlen

Erscheinungsjahr: 2006
Gelesen im Juli 2008

Trond ist 67 und zieht sich nach Ostnorwegen zurück. Als ein Nachbar auftaucht, holen ihn die Ereignisse jenes Sommers vor mehr als fünfzig Jahren ein. Damals verbrachte er die Ferien mit seinem Vater in einer Hütte nahe der schwedischen Grenze. Es ist eine Gegend, in der man Pferde stehlen kann. Als in der Nachbarsfamilie ein schreckliches Unglück geschieht, entdeckt der Junge das wohlgehütete Lebensgeheimnis des Vaters...

Der schlichte Stil und die ruhige, gelassene Atmosphäre haben mir gefallen. Dadurch konnte man in Tronds Welt eintauchen, hatte gleich die passende Stimmung für diesen Roman ohne Hektik und Action. Die Höhepunkte waren für mich dabei die detailreichen Beschreibungen der Natur mit ihren Geräuschen und Gerüchen. Ich habe diese Momente genossen, in denen ich mit der Welt und dem Buch glücklich war.

Größtenteils geht es um den Sommer 1948, den der 15-jährige Trond mit seinem Vater verbracht hat. Es gibt intensive Momente, Geheimnisse, Freundschaften, einschneidende Erlebnisse - und mit ihnen wird Trond erwachsen. Er ahnt viel, versteht aber noch nicht alles. Zwischendurch landen wir immer wieder in der Gegenwart, wo der Protagonist mit seinen Kräften haushalten muss, sich um seine Hündin kümmert und handwerkliche Arbeiten erledigt. Die Gedanken des älteren Trond haben mich dabei oft gefangen genommen und auch zum Nachdenken angeregt.

Das Ende kam mir jedoch zu abrupt - ich hatte das Gefühl, mitten in der Geschichte fallen lassen geworden zu sein. Die Ereignisse der Vergangenheit wurden erzählt, aber die Verbindung zur Gegenwart fehlte mir. Abschließende Gedanken, vielleicht ein Austausch mit seinem Nachbarn, der auch in der Vergangenheit auftauchte. Es wirkte irgendwie nicht rund, hat mich enttäuscht zurückgelassen und der Geschichte meiner Meinung nach einiges an Potential genommen.


Erster Absatz
Anfang November. Neun Uhr. Die Kohlmeisen knallen gegen das Fenster. Manchmal fliegen sie nach dem Zusammenprall wie benommen davon, dann wieder fallen sie in den Neuschnee und mühen sich ab, bevor sie erneut auf die Flügel kommen. Ich weiß nicht, was ich habe, das sie haben wollen. Ich sehe aus dem Fenster hinüber zum Wald. Über den Bäumen zum See hin scheint ein rotes Licht. Wind kommt auf. Ich sehe die Form des Windes im Wasser.

Marion Zimmer Bradley - Die Herrin von Avalon (Avalon 5)

Erscheinungsjahr: 1996
Gelesen im Juli 2008

Im Jahre 98 n. Chr. ist Avalon die letzte Zufluchtstätte des alten Glaubens, während sich über das restliche Britannien die Herrschaft der Römer ausdehnt. Noch leben die Druiden und Priesterinnen von Avalon zwar in Eintracht mit den ersten Christen auf der Insel, und auch von den Römern wird ihr Heiligtum geachtet, doch die Zeiten ändern sich schnell.
Von der mythenumwobenen Insel aus versuchen die drei Hohepriesterinnen Caillean, Dierna und Viviane über die Zeiten hinweg die Geschicke Britanniens zu steuern. Das Land ist zerrissen vom Kampf gegen die Römer und von den Rivalitäten der britannischen Fürsten untereinander. Immer wieder muss die Herrin von Avalon ihr uraltes Wissen heraufbeschwören, um die Zukunft des Landes zu retten...

Dieser Roman ist grob in drei Teile gegliedert. „Die Hohepriesterin“ (96 – 118) schließt nahtlos an „Die Wälder von Albion“ an, wir erleben wie Caillean und Gawen mit der Tragödie umgehen und was sie aus ihrem Leben machen. „Die Herrscherin“ (285 – 293) handelt von der Hohepriesterin Dierna, ihren Erlebnissen und Entscheidungen. In „Die Tochter“ (440 – 452) begleiten wir Viviane, die bei Pflegeeltern aufwuchs, bis Taliesin sie im Auftrag ihrer Mutter (der Hohepriesterin Ana) abholt, weil diese sie dort braucht.

Der mittlere Teil wirkte auf mich wie eine Aufzählung von Namen und Ereignissen, auf das Innenleben der Figuren wurde kaum eingegangen. Dadurch hatte ich zu einigen Figuren keinen guten Zugang, ich hätte mir mehr Hintergründe und Zusammenhänge gewünscht, etwas mehr Tiefe - stattdessen bekam ich beim Lesen oft ein Gefühl von Unnahbarkeit und Fremdheit. Das kenne ich von Marion Zimmer Bradley sonst gar nicht, und bei Charakteren wie Viviane oder Taliesin zeigt sie ja auch wieder, was sie kann. Ich nehme also an, dass es nicht einfach war, eine Brücke zwischen „Die Wälder von Albion“ und „Die Nebel von Avalon“ zu schlagen. Eine lange Zeit, in der einem die Geschichte Avalons, seine Kämpfe und Veränderungen näher gebracht werden sollte. Und unter diesem Ziel mussten einige Figuren leiden - vor allem die, die man aus den anderen Büchern nicht kennt.

Der erste und dritte Teil hat mir jedoch überwiegend gut gefallen. Ich spürte wieder den Zauber von Avalon, auch wenn sich dort die Atmosphäre verändert hat. Die Beschreibungen der Feste und Prüfungen gefallen mir nach wie vor, sie bieten auch oft Stoff zum Nachdenken. Es gibt auch einige Hinweise auf alte Seelen, was für mich immer noch etwas Besonderes ist – eine spezielle Ebene.

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Piper Nordiska

Der Piper Verlag ist im Frühjahr 2006 mit einem neuen Programm gestartet, das seinen Schwerpunkt auf die nordische Literatur legt. Geplant sind 5 - 6 Titel pro Saison zu allen literarischen Genres. Geografisch soll Piper Nordiska die Länder Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island umfassen.
Dadurch will der Verlag den skandinavischen Autoren, die bereits unter Vertrag sind, eine bessere Plattform geben, und den zukünftigen Entdeckungen dabei helfen, deutlicher wahrgenommen zu werden.


Frühjahr 2006
  • Arne Dahl - Rosenrot [Krimi]
  • Elsie Johansson - Das Leben ein Fest [Roman]
  • Christian Jungersen - Ausnahme [Roman]
  • Jette Kaarsbøl - Das Versprechen der Ehe [Roman]
  • Jonas Hassen Khemiri - Das Kamel ohne Höcker [Roman]

Herbst 2006
  • Karin Fossum - Der Mord an Harriet Krohn [Krimi]
  • Gabriele Haefs, Christel Hildebrandt, Dagmar Mißfeldt (Hrsg.) - Racheengel [Krimi]
  • Johan Harstad - Buzz Aldrin wo warst du in all dem Durcheinander [Roman]
  • Jens Henrik Jensen - Das Axtschiff [Krimi]
  • Lis Vibeke Kristensen - Ein Haus am Ende der Welt [Roman]
  • Hjalmar Söderberg - Verirrungen [Roman]

Frühjahr 2007
  • Anne Holt - Die Präsidentin [Krimi]
  • Kari Hotakainen - Die Leichtsinnigen [Roman]
  • Jonas Hassen Khemiri - Montecore, ein Tiger auf zwei Beinen [Roman]
  • Tove Klackenberg - Selbstjustiz [Krimi]
  • Selma Lagerlöf - Die Geschichte von Gösta Berling [Roman]
  • Lars Mytting - Fyksens Tankstelle [Roman]

Herbst 2007
  • Arne Dahl - Ungeschoren [Krimi]
  • Jan Guillou - Madame Terror [Thriller]
  • Atle Næss - Die Riemannsche Vermutung [Roman]
  • Hjalmar Söderberg - Das ernsthafte Spiel [Roman]

Frühjahr 2008
  • Jan Arnald - Maria und Artur [Roman]
  • Karin Fossum - Wer anders liebt [Krimi]
  • Joel Haahtela - Der Schmetterlingssammler [Roman]
  • Johan Theorin - Öland [Krimi]
  • Helene Uri - Nur die Stärksten überleben [Roman]

Herbst 2008
  • Tim Davys - Amberville [Krimi]
  • Kerstin Ekman - Der Wald [Roman]
  • Jens Henrik Jensen - Der Kohlenmann [Thriller]
  • Anne Holt - Der norwegische Gast [Krimi]
  • Reijo Mäki - Die gelbe Witwe [Krimi]
  • Gert Nygǻrdshaug - Der Fliegenfischer [Krimi]

Entdeckungen und trollige Geschichten...

Ich habe nun auch das Programm Piper Nordiska entdeckt, das es bereits seit 2006 gibt. Dort erscheinen Titel skandinavischer Autoren aus allen Genres, zwar gibt es viel Spannungsliteratur (was ja nicht mehr so meins ist), aber auch einige "andere" interessante Bücher.
Diese beiden haben für den Anfang den Weg zu mir gefunden:

  • Joel Haahtela - Der Schmetterlingssammler (Finnland)
    Eine unerwartete Erbschaft, eine lange Reise und die schmerzvolle Entdeckung der eigenen Vergangenheit...
  • Lars Mytting - Fyksens Tankstelle (Norwegen)
    Eine alte Tankstelle und ihr junger Besitzer. Eine Landstraße, die bald begradigt werden soll, und dann nicht mehr an der Tankstelle vorbeiführt. Eigentlich geht es aber um den Sinn des Lebens und die Liebe.
Passend dazu hat noch dieses Buch sein Dasein auf dem Wunschzettel beendet:
  • Selma Lagerlöf - Geschichten von Trollen und Menschen

Von Kurzgeschichten und einer neuen Sucht...

In der letzten Zeit hat sich wieder einiges auf meinem SuB getan. :-)

Zunächst kam mir eine aufgelöste Marion-Zimmer-Bradley-Sammlung in die Quere, davon wollten unbedingt folgende Bände mit Kurzgeschichten zu mir:

  • Das Schwert von Avalon
  • Jenseits von Avalon
  • Die Sterne warten
  • Sirenenklänge
  • Das Beste aus Marion Zimmer Bradleys Fantasy Magazine 1
  • Marion Zimmer Bradleys neues Fantasy Magazine
  • Wolfsschwester
  • Phantastische Wirklichkeiten
Außerdem scheint sich eine neue Sucht nach skandinavischen Büchern anzubahnen, der ich hiermit frönen musste:
  • Majgull Axelsson - Augustas Haus


Herzlich Willkommen in meiner fantastischen Bücherwelt - ich freue mich, dass du den Weg hierher gefunden hast, und hoffe, dass es dir hier gefällt.

Auf meinem Lesetisch stapeln sich:
Susanne Gerdom - Elbenzorn
Yasmine Galenorn - Die Hexe
Tolkiens Geschöpfe

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Über mich

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Als lesende Weltenwandlerin bewege ich mich bevorzugt in fantastischen und historischen Welten. Ich bin eher der emotionale Leser und mag es, wenn ich in Figuren so richtig eintauchen kann. Manche bleiben dann noch etwas länger bei mir oder entwickeln sich gar zu dauerhaften Gästen.

Impressum

Marny Leifers
Uhlandweg 11
38440 Wolfsburg

marny@wolfsburg.de