fantastische Bücherwelt

von Büchern, Spleens & Listen

Bernhard Hennen - Das Fjordland (Elfenritter 3)

Erscheinungsjahr: 2008
Gelesen im Januar 2009

Gishild hat den Thron des Fjordlands gewonnen und führt den Kampf gegen die grausame Tjuredkirche. Ausgebildet auf der Ordensburg, kennt sie die Strategien ihrer alten Lehrmeister und wird ihnen zur erbitterten Feindin. Mit ihrem Heldenmut erobert die junge Herrscherin schnell die Herzen der Fjordländer und Albenkinder. Gemeinsam stellen sie sich der Übermacht der Kirche. Doch als es den Ordensrittern gelingt, in das Reich der Elfen vorzustoßen, nimmt der Krieg eine dramatische Wendung: Die legendäre Stadt Vahan Calyd wird zerstört und die Elfenkönigin Emerelle schwört Rache. Eines ihrer Opfer ist Luc, der zu den Gefangenen dieses Feldzugs gehört. Als Gishild vom Verlust ihres Geliebten erfährt, zieht sie sich zum Wolkenspiegelsee tief in den Bergen des Fjordlands zurück. Ihr Wille zum Widerstand ist gebrochen, bis eines Tages ein geheimnisvoller Fremder auftaucht...

Die Geschichte schließt nahtlos an “Die Albenmark” an und geht etwas über das Ende von “Die Elfen” hinaus. Wer den Einstieg in den Elfen-Zyklus bereits kennt, erlebt nun einige Szenen aus einem anderen Blickwinkel.

Den Intrigen und Praktiken der Tjuredkirche wird viel Platz gewidmet, man erhält einen sehr detaillierten Eindruck von ihrem Kampf um Macht und Machterhaltung. Dabei können einem sogar Charaktere, die man nicht besonders mag, leid tun.
Die einzelnen Handlungsorte wurden wieder sehr bildhaft beschrieben, so dass ich zumindest einige klar vor Augen hatte. Die Städte des Fjordlands empfand ich wie Inseln voller Leben, eingebettet in einer Landschaft voller Schönheit und Stille.

Die verschiedenen Handlungsfäden wurden geschickt miteinander verwoben, man nimmt die Figuren auch aus unterschiedlichen Perspektiven wahr und gelangt so zu einem vielschichtigeren Bild. Die Ereignisse und Entwicklungen lassen einem keine ruhige Minute, teilweise werden Kapitel auch in den spannendsten Momenten beendet, um sie irgendwann später fortzuführen. Das nächste Kapitel hat mich dann aber immer so mitgerissen, dass meine Ungeduld nie lange anhielt.

Die Atmosphäre wird im Lauf der Ereignisse immer bedrohlicher, es ist fast aussichtslos, diesen Kampf zu gewinnen. Neben Zerstörung und Leid gibt es aber auch ein paar positive Momente, durch die man die Hoffnung nicht verliert.
Die Charakterzeichnungen mit all ihren Gedanken und Gefühlen sind gewohnt tief und wieder sehr gelungen. Selbst die Beziehung zu meinen Lieblingsfiguren konnte noch einmal gesteigert werden.

Ich habe besonders die Zeit mit meiner absoluten Lieblingsfigur genossen - umso mehr musste ich natürlich später leiden, obwohl es wirklich ein absolut passendes und stilvolles Ende war.
Da in der entscheidenden Schlacht keine Szenen aus “Die Elfen” wiederholt wurden, kam das Ende recht schnell. Zur Ergänzung und Auffrischung wäre es vielleicht sinnvoll, die letzten Kapitel daraus noch einmal zu lesen – so kann man die Ereignisse z.B. sowohl aus Farodins als auch aus Ollowains Sicht erleben.

Der Abschluss der Elfenritter-Trilogie hat mir ein paar intensive Lesestunden mit einigen Überraschungen, tragischen Momenten, aber auch einem Schuss Romantik beschert.

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Erster Satz
"Wenn ich von Süden komme, in der ersten Morgendämmerung, und die Palasttürme Vahan Calyds als bleiche Schemen aus dem Nebel treten, dann berührt mich ihr Anblick zutiefst im Herzen.

Zitate: Bernhard Hennen - Das Fjordland

"Ollowain wird über den Menschensohn wachen und darüber, dass ich mein Wort nicht breche."

Luc sah in das alterslose Antlitz des Elfenritters. Vielleicht könnte er ihm ja glauben, wenn er nicht so traurige Augen hätte.

Es war beklemmend, jemandem gegenüberzustehen, der um Fehler wusste, die man noch nicht begangen hatte.
"Kannst du mir einen Rat geben, meine Königin?"
Emerelle lachte. "Nein, das wäre sinnlos. Du wirst nicht auf mich hören, sondern auf dein Herz. Das ist der größte Unterschied zwischen dir und Falrach. ..."

"Ich will kein Scharfrichter sein."
"Danach fragt das Schicksal nicht. Wenn du nicht mit Luc gehst, dann wird Falrach in dir erstarken. Du weißt ja, er macht keine romantischen Dummheiten. Auch er vermag Albenmark vor dem Banner des Aschenbaums zu bewahren. Aber wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich lieber in der Zukunft leben, die Ollowain uns schenken kann."

Nie hatte er Lyndwyns Tod verwunden. Ihr war er treu geblieben, durch all die Jahrhunderte. Und so absurd und selbstzerstörerisch es war, gerade deshalb liebte sie Ollowain.

"... Er erinnert mich an Mandred. Vielleicht ist er nicht gerade der Hellste, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Und er liebt die Königin wirklich. Manchmal ist es schwer zuzusehen, wie sie ihn behandelt."
Mein romantischer Träumer, dachte Emerelle. Aber es kam hier nicht auf Gefühle an.

Fenryl sah ihn eigenartig an. "Sollte das ein Witz sein?"
Ollowain lächelte.
"Lass das! Witzig zu sein ist nicht deine Sache."

Ollowain war sich schon lange nicht mehr so klein und unbedeutend vorgekommen wie inmitten der tobenden Elemente.
Etwas krachte gegen den Steuerbordrumpf. Überall trieben kleinere Eisbrocken in der aufgewühlten See. Der Elf wünschte, er glaube an irgendwelche Götter, zu denen er jetzt beten könnte.

Lesestatistik 2008

35 Bücher, 16.425 Seiten
ø 2,9 Bücher/Monat
ø 1.368 Seiten/Monat
ø 469 Seiten/Buch

9 Hörbücher, 3.256 Minuten
ø 0,75 Hörbuch/Monat
ø 271 Minuten/Monat
ø 361 Minuten/Hörbuch

Genre
64% Fantasy & Phantastik
18% Sonstige Belletristik
11% Historische Romane
5% Liebesromane
2% Fach- und Sachbücher

Originalsprache
48% Deutschsprachige Literatur
41% Angloamerikanische Literatur
5% Englische Literatur innerhalb Europas
2% Französische Literatur innerhalb Europas
2% Skandinavische Literatur
2% Sonstige europäische Literatur

Erscheinungsjahr der Originalausgabe
34% 2001-2006
32% 2007-2008
32% 1951-2000
2% 1901-1950

Im Vergleich zu 2007 habe ich 15 Bücher und 2.054 Seiten weniger gelesen. *deprimierend*
Dafür waren die Bücher durchschnittlich um 100 Seiten dicker und der Fantasy-Anteil ist um 15% gestiegen. Außerdem habe ich 8% weniger deutschsprachige Literatur und satte 31% mehr angloamerikanische Literatur gelesen.

Regine Leisner - Die Rabenfrau

Erscheinungsjahr: 2007
Gelesen im Dezember 2008

Vor 11.500 Jahren leben die Menschen in den bewaldeten Hügeln nördlich des Mains in kleinen Sippen und verehren eine Muttergottheit, die Große Frau Udonn. Das junge Mädchen Ravan wird von den Alten Müttern zur Vogelfrau geweiht, dazu bestimmt, die spirituelle Führerin ihres Stammes zu werden. Eine ehrenvolle Aufgabe, doch bald quälen Ravan beängstigende Visionen: Ein gewaltiger Vulkanausbruch steht bevor und wird alles Leben auslöschen! Wie kann sie die Eschenleute vor den entfesselten Naturgewalten retten? Godain, der Schamane des Stammes und ihr heimlicher Geliebter, verweigert ihr die Unterstützung. Er will, dass die Männer sich endlich gegen die sanfte Herrschaft der Frauen auflehnen. Die Spannungen erreichen einen Höhepunkt, als Ravan den Schamanen aus der Sippe verstößt - doch dann setzt der Feuersturm ein, und es geht nur noch ums Überleben. Gemeinsam müssen Ravan und Godain einen Weg finden, ihr Volk zu retten...

Ravan wird in einer Zeit des Umbruchs zur Vogelfrau und damit spirituellen Führerin ihres Stammes geweiht. Sie hat den Ruf der Göttin gespürt - ist dadurch aber nicht allwissend, sondern begegnet ihrer Aufgabe unsicher und mit vielen Fragen. Mir hat gefallen, wie genau wir ihren Weg und ihre Entwicklung zu einer weisen Vogelfrau mitverfolgen konnten. Durch das Aufbegehren der Männer gegen das Matriarchat und der Katastrophe eines Vulkanausbruchs hat sie es nicht leicht - was ihre Lehrerin Imtu im Voraus ahnte, ihre Ausbildung verlief deshalb womöglich auch etwas strenger.

Beeindruckt hat mich auch die Darstellung der Männer und ihrer Gründe für das Aufbegehren gegen die Macht der Frauen. Oft ist es ja leider so, dass diese dann plump als machtgierige Wesen dargestellt werden. Hier ist das komplett anders! Die Ungerechtigkeiten gegenüber den Männern werden aufgezeigt, jedoch ohne erhobenen Zeigefinger. Und es gibt ganz bestimmte Dinge, wofür sie kämpfen - z.B. darum, auch ohne eine Frau bei ihrer Sippe bleiben zu können und nicht wandern zu müssen.

Es gibt auch viele mystische Ereignisse, Elemente aus dem Schamanismus, die meine Neugier weckten. Dabei spürte ich schnell, dass hier jemand davon schrieb, der auch wirklich Ahnung von dem Thema hat und nicht nur einfach etwas geheimnisvolles in die Geschichte bringen wollte. Ich hatte auch den Eindruck, dass diese Erlebnisse nie ohne Grund beschrieben wurden, sondern immer der Verdeutlichung von Ravans Entwicklung dienten.
Die Auseinandersetzung der Götter fand für mich dann auf einer anderen Ebene statt, in der sie durch die Körper von Ravan und Godain handelten. Es tat mir weh, die beiden als Gegner zu sehen - aber vielleicht wäre das Ende der Geschichte auch ganz anders gewesen, wenn sie sich nicht so nahe gestanden hätten.

Zum Ende hin gab es einige Kapitel, in denen die Ereignisse nur kurz zusammengefasst wurden. Mich hat das nicht gestört, da ich diese als Übergang zum Ende der Geschichte empfunden habe. Das Buch hätte schon früher zu Ende sein können, aber so begleiten wir Ravan durch ihr komplettes Leben und verfolgen ihr letztes und so wichtiges Gespräch mit dem Raben, bevor es eine etwas andere Art des Happy-Ends gibt. Dieses für mich sehr runde Ende hinterließ mich sowohl glücklich als auch nachdenklich, und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände.


Erster Satz
Tief atmete die junge Frau den beizenden Rauch ein.

Tereza Vanek - Die Träume der Libussa

Erscheinungsjahr: 2008
Gelesen im November 2008

Libussa, die jüngste Tochter der Herrscherin der Behaimen, lernt auf dem rauschhaft gefeierten Kupala-Fest den Bauern Premysl kennen. Bald schon reitet sie regelmäßig in sein Dorf, um ihn bei seiner Familie zu treffen. Doch eine Verbindung zwischen ihnen scheint unmöglich, vor allem dann, als Libussa zur Nachfolgerin ihrer verstorbenen Mutter gewählt wird. Libussa allerdings ist entschlossen, den Geliebten trotz seiner niederen Herkunft zum Gefährten zu nehmen. Listig belebt sie ein altes Ritual wieder, und der Trick gelingt: Die Göttin zeigt Premysl als den für Libussa vorbestimmten Ehemann. Doch nach kurzem Glück beginnt eine Zeit der Gefahren, die Frankenkrieger bedrohen die neu gegründete Stadt Prag und wollen den Behaimen gewaltsam das Christentum aufzwingen.

Die Geschichte um den Mythos der Libussa spielt vor dem Hintergrund der Gründung Prags Mitte des 8. Jahrhunderts und lässt sich flüssig lesen. Es fällt leicht, sich auf das Buch einzulassen und die verschiedenen Personen kennen zu lernen. Zu den Hauptfiguren konnte ich leider keinen richtigen Bezug herstellen, obwohl diese detailliert eingeführt wurden und ich auch immer nachvollziehen konnte, warum sie wie handelten. Bei mir fehlte einfach der Funke, das Emotionale, was einen mitfiebern lässt. Dafür gab es ein paar sehr interessante Nebenfiguren, über die ich gern etwas mehr erfahren hätte.

Im 1. Teil wird die Welt der Behaimen mit ihren Sitten, Göttern und Strukturen geschildert. Die Beschreibungen fand ich sehr realitätsnah und auch menschlich, da diese alte Kultur nicht nur als friedliches Volk dargestellt wurde - es gab auch Streitigkeiten und Intrigen. Teil 2 schildert die nun bekannte Welt aus Sicht der Christen, wodurch die Unterschiede, besonders was Glauben und Macht betreffen, deutlich werden.
Besonders gefiel mir die Entstehung der Stadt Prag. Angefangen hat es mit Libussas Vision, dann musste erstmal der richtige Ort gefunden werden - und schließlich der Aufbau der Stadt selbst, die Arbeit und Mühe, aber auch die Lebendigkeit der Bewohner. Das waren auch die Momente, wo ich gefühlsmäßig tief in der Geschichte war und neugierig verfolgte, was dort so alles vor sich ging.

Die Spannung nahm zum Ende hin immer mehr zu, es gab auch ein paar dramatische Ereignisse und ich musste mich sogar von meiner Lieblingsfigur trennen. Auch durch Libussas letzte Visionen fand ich das Ende sehr rund, und das Nachwort über den Libussa-Mythos im Lauf der Zeit hat mir gut gefallen.

Erster Absatz
Die Frau saß vor dem Eingang einer Höhle. Er hatte sie bereits von weitem gesehen, denn sobald der Mond hinter den Wolken verschwand, war ihr Lagerfeuer das einzige Licht in der tiefschwarzen Nacht. Sie musste sein Kommen bemerkt haben, hatte sich aber nicht in die Höhle zurückgezogen. Ihr Gesicht war den brennenden Holzscheiten zugewandt.

Frohes Neues!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr!
Auf ein gesundes und glückliches 2009 - mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen! *anstoß*

William Nicholson - Der Windsänger (Windsänger 1)

Erscheinungsjahr: 2001
Gelesen im Dezember 2008

In alten Zeiten, als der Windsänger seine Melodien über Aramanth erklingen ließ, waren die Menschen dort glücklich. Doch seit seine Stimme dem bösen Gott Morah ausgeliefert werden musste, ist Aramanth zu einer Diktatur geworden: Ein System unsinniger Prüfungen und Strafen macht den Bewohnern das Leben zur Hölle. Als die aufgeweckte Kestrel dem Druck nicht mehr standhält und offen rebelliert, bringt sie sich und ihre Familie in große Gefahr. Ihr bleibt nur die Flucht - zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Bowman verlässt sie auf verschlungenen Wegen Aramanth. Wird es den beiden gelingen, die Stimme des Windsängers zurückzuholen und ihre Stadt zu retten? Eine wundersame und gefahrvolle Reise beginnt...

"Der Windsänger" ist der erste Teil der Trilogie um das Schicksal der Bewohner von Aramanth, die Geschichte ist aber in sich abgeschlossen. Im Mittelpunkt steht die fünfköpfige Familie Hath, die sehr liebevoll miteinander umgeht, besonders aber die Zwillinge Kestrel und Bowman.

Ich persönlich finde Wörter wie Toast, Limonade, Nationalhymne und Morgenmantel etwas unpassend für einen Fantasy-Roman - sie sind mir einfach zu modern. Hier scheint es so, als ob dadurch dem Leser der Einstieg in diese Welt einfacher gemacht werden soll. So wie das Leben in Aramanth beschrieben wurde, könnte diese Stadt auch irgendwo in der realen Welt existieren, nach und nach wird es dann aber doch etwas phantastisch - besonders auf der Reise zu ihrem Ziel, der Halle des Morah.

Das Buch fesselte mich recht schnell, was aber einzig an dem flüssigen Schreibstil und dem innigen Verhältnis zwischen den Zwillingen lag. Die Personen an sich waren mir zu flach und dadurch auch irgendwie egal, leider änderte sich daran nichts mehr. Überhaupt hätten der Geschichte ein paar mehr Details und Ausführungen nicht geschadet, so wäre sie wahrscheinlich auch etwas tiefgründiger geworden. An Potential mangelte es jedenfalls nicht, es gab einige schöne Ideen und unheimliche Bilder.

Erster Satz
Als die Fremden kamen, lebte das Volk der Manth noch in den niedrigen Jurten mit den Mattenwänden, die sie in ihrer Zeit als Jäger mit sich herumgetragen hatten.

Patricia McKillip - Erdzauber

Erscheinungsjahr: 2004
Gelesen im Dezember 2008

In einem Land, in dem die Zauberei seit langer Zeit verschwunden ist, muss der junge Fürst Morgon erkennen, dass seine Bestimmung, Herrscher zu werden, sich auf eine ganz andere Weise erfüllen soll, als er in seinen kühnsten Träumen erahnt hat. Denn ein rätselhaftes Sternenmal auf seiner Stirn deutet darauf hin, dass sich mit ihm eine uralte Prophezeiung erfüllen wird: Der Sternenträger kündet vom Ende eines Zeitalters...

Die Erdzauber-Trilogie besteht aus den Einzelbänden "Die Schule der Rätselmeister", "Die Erbin von Wasser und Feuer" und "Harfner im Wind". Die Geschichte ist voller Rätsel, Fragen und Andeutungen - sie ist nicht leicht zu durchschauen, kein gerader Weg sondern ein verschlungener Pfad liegt vor uns. Es gibt jede Menge Einzelheiten, auch was die Reisen und die Beziehungen zwischen den verschiedenen Personen betrifft. Besonders haben es mir auch die detaillierten Landschaftsbeschreibungen angetan. Ich konnte die verschiedenen Gegenden und ihre Bewohner sehr klar vor mir sehen, es war fast als ob ich diese Orte kennen würde.

Morgon, der Fürst von Hed, ist die Hauptfigur. Seine innere Zerrissenheit, das Sträuben gegen sein Schicksal und die große Verantwortung sind deutlich spürbar. Aber hat er eine Wahl? Mir hat gefallen, wie genau seine Welt und der Frieden auf Hed geschildert wurde, bevor die Reise losging und Antworten gefunden werden wollten. Man konnte miterleben, wie er Freunde fand und sein Geist immer stärker wurde. Aber auch Rendel, die Tochter des Königs von An, ist eine wichtige Figur, aus deren Sichtweise der zweite Teil größtenteils geschildert wird.
Die Autorin hat ein Talent dafür, einem Personen innerhalb weniger Sätzen nahe zu bringen. Zu manchen baute ich schnell eine so starke Bindung auf, dass sie mir nun sehr fehlen - ich denke da unter anderem an Har, dem König von Osterland.

Diese Welt ist voller Magie, auch wenn es am Anfang nicht danach aussieht, da die Schule der Zauberer in Lungold zerstört ist. Aber es gibt Gestaltwandler, die Macht eines starken Geistes, alte Zauberbücher, geheimnisvolle Ruinen, Gegenstände voller Magie - und das Landrecht, durch das der Landherrscher mit jedem kleinsten Stück seines Landes verbunden ist.
Es gibt eine große Bedrohung und auch zwei Schlachten, diese werden aber ohne viel Action und unnötige Gewalt beschrieben. Für Leser, die viel Action und nur wenig Beschreibungen mögen, ist das Buch darum wohl eher nichts.


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Erster Satz
Morgon von Hed begegnete dem Harfner des Erhabenen an einem Herbsttag in Tol, als dort - wie alle Jahre um diese Zeit - die Handelsschiffe zum Austausch ihrer Güter anlegten.

Dezember-Zugänge

Ein ertragreicher Dezember, und auch das Christkind war buchtechnisch sehr fleißig!

Reduzierte Bildbände, die schon länger auf meinem Wunschzettel schlummern:

  • Philip Plisson - Das Meer
  • Christine & Michel Denis-Huot - Löwen
  • Willi Geismeier - Caspar David Friedrich
  • Johannes Groht - Tempel der Ahnen
Gebraucht erstanden:
  • Reinhard Rohn (Hrsg.) - Mondzauber
    (da ist auch eine Geschichte von Bernhard Hennen dabei)

  • Höhlische Geschichten (Anthologie)
    (da ist auch eine Geschichte von Christoph Marzi dabei)
Beim Weihnachts-Shopping für mich mitgenommen:
  • Gunnar Gunnarsson - Advent im Hochgebirge
  • Dorothy Hearst - Das Versprechen der Wölfe
Reduziert beim Club Bertelsmann bekommen:
  • Birgit Jaeckel - Die Druidin
Stress-Tröster:
  • Alison Croggon - Die Gabe
  • Manda Scott - Die Seherin der Kelten
Weihnachtsgeschenke: :o)
  • Sara Douglass - Die Macht der Pyramide
  • Manda Scott - Die Kriegerin der Kelten
  • Katja Brandis - Der Prophet des Phönix
  • Katja Brandis - Der Ruf des Smaragdgartens
  • Stephan Grundy - Rheingold
  • Märchen von Nixen und Wasserfrauen

Daniela Knor - Nachtreiter (Elbensang 1)

Erscheinungsjahr: 2008
Gelesen im Dezember 2008

Über die Steppe Phykadoniens, die Heimat der beiden Krieger Braninn und Grachann, bricht ein unerklärliches Ereignis herein: Immerwährende Dunkelheit schiebt sich über das Land und vertreibt alles Licht aus dem Leben der Steppenreiter. Als ihr Herrscher Ertann sein Volk zum Krieg gegen das Nachbarland Sarmyn aufstachelt, ahnen Braninn und Grachann: Ertann selbst steht mit Dämonen im Bunde. Auf der Flucht verschlägt es die beiden Freunde ausgerechnet ins feindliche Sarmyn. Doch dort finden sie Hilfe. Zwei sarmynische Ritter und eine geheimnisvolle Reisende schließen sich ihnen an. Gelingt es den ehemaligen Gegnern, ihre Welt der dunklen Macht der Dämonen zu entreißen?

Das Buch wurde sehr schön und stimmig gestaltet - leider fehlt aber ein Hinweis darauf , dass es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Auch ein kleines Personenregister wäre am Anfang hilfreich, ist für mich hier aber nicht unbedingt notwendig. Zumindest hat sich meine anfängliche Verwirrung bezüglich der vielen Personen schnell wieder gelegt.

Die Geschichte ließ sich flüssig lesen, die Seiten flogen nur so dahin und ich befand mich schnell mitten in der Handlung. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die früher oder später aufeinander treffen. Dabei fand ich es interessant, die Personen aus mehreren Perspektiven kennen zu lernen - das ergibt immer ein runderes Bild. Es gab sehr unterschiedliche Figuren, darunter auch einige, die man nur schwer einem "Lager" zuordnen konnte. Das macht es spannend, denn so wird oft die Gesinnung überdacht - und manchmal war das ein ganz schönes hin und her.

Neben der Weiterentwicklung der einzelnen Charaktere gefielen mir vor allem die verschiedenen Kulturen und das Spiel mit Vorurteilen. Bei aller Fremdartigkeit gibt es doch immer auch Dinge, die sich ähneln und durch die man aufeinander zugehen könnte.

Im Verlauf der Geschichte gibt es Entwicklungen, die abzusehen waren, aber auch viele Überraschungen. Und Momente, die meine grauen Zellen zum Arbeiten gebracht haben - ich mag es, wenn nicht gleich alles auf dem Silbertablett präsentiert wird, sondern man auch mitdenken muss.
Mit ein wenig mehr Tiefe bei den Figuren wäre Nachtreiter ein perfektes Buch für mich - allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass das bei so vielen Hauptfiguren gar nicht so einfach ist...


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Erster Satz
Von bösen Vorahnungen erfüllt erwartete Haduri die Rückkehr der Späher.

SuB-Listen-Wettbewerb 2008 (Literaturschock)

Der SuB-Listen-Wettbewerb im großen Bücherforum von Literaturschock - damit hat alles angefangen. Meine erste Berührung mit "Lesen nach Listen" - und zack schon infiziert.
Den Wettbewerb von 2007 habe ich nicht geschafft, was mich aber nicht davon abgehalten hat, einen zweiten Versuch zu starten. Ich konnte ja auch gar nicht widerstehen, schließlich stand da eins meiner Lieblingsthemen als Kategorie zur Auswahl!

Kategorie Elemente-SuB
Katja Brandis - Der Verrat der Feuer-Gilde (Feuer)
Diana Marcellas - Mutter Ozean, Tochter See (Wasser)
William Nicholson - Der Windsänger (Luft)
Patricia A. McKillip - Erdzauber (Erde)
Cornelia Funke - Tintenherz (Literatur)

Zusatzkriterien
Ben Gadd - Rabens Ruh (Tiere in Hauptrolle)
Kai Meyer - Frostfeuer (LiteraturpreisträgerIn) [erl. im Jan.]
Diana L. Paxson - Tochter des Lichts (noch ohne Forumsthread)
Brigitte Riebe - Palast der blauen Delphine (Farbassoziation)
Alfred Bekker - Das Reich der Elben (Auswahl durch nimue)

Die längst überfällige Verkündung meiner vielen Neuzugänge

Das lohnt sich mal wieder - und zeigt, dass ich in den letzten Wochen und Monaten kaum zum Lesen gekommen bin. Scheinbar muss ich die stressige Zeit dann immer mit Büchershopping ausgleichen. Kontraproduktiv, aber irgendein Laster muss ich ja auch haben. ;-)
Also: herzlich Willkommen!

Als Restexemplare bzw. gebraucht ergattert:

  • Manfred Böckl – Der Hund des Culann
  • Cassandra Eason – Die moderne Druidin
  • Robert Louis Stevenson - Meistererzählungen
  • William Jordan – Eine Katze namens Darwin
Ein must-have:
  • Bernhard Hennen – Das Fjordland (Elfenritter 3)
Frustkauf:
  • Miriam Toews – Ein komplizierter Akt der Liebe
  • Stephen R. Lawhead – Hood. König der Raben
Weihnachtslektüre:
  • Jone Heer (Hrsg.) - Süßer die Katzen nie schnurren
  • Gitte Hænning (Hrsg.) - Die schönsten Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien
Dann kamen noch viele günstige Mythen-Bücher bei Jokers dazwischen:
  • Christopher Foster - Der Rabe Joshua
  • Barbara Stamer (Hrsg.) - Die Schwanenprinzessin. Märchen von Nixen und Meerjungfrauen
  • Ursula Clemen (Hrsg.) - Keltische Märchen aus Schottland
  • Nancy Arrowsmith - Elben, Trolle, Hobgoblins
  • Golowin / Eliade / Campbell - Die großen Mythen der Menschheit
Geschenke und Gewinne gab es auch *freu*:
  • Angelika Feilhauer (Hrsg.) - Geister-Abenteuer
  • Regine Leisner – Die Rabenfrau
  • Tereza Vanek – Die Träume der Libussa
Und bei den Kochbüchern gab es ebenfalls Zuwachs:
  • Tanja Dusy, Sebastian Dickhaut – Indien Basics
  • Die LECKER Kochschule
  • Jamie Oliver – Jamies Kochschule

Samantha Hunt - Nixenkuss

Erscheinungsjahr: 2006
Gelesen im Oktober 2008

Eine junge Frau in einer von Trinkern bevölkerten Kleinstadt an einer Felsküste hoch im Norden der USA: Sie wohnt in einem alten Seemannsheim mit sechzehn Zimmern, von denen die meisten leer stehen, weil niemals Gäste kommen. Sie ist unglücklich verliebt in den Fischer Jude, der im Irak im Krieg war und seitdem nur wenig spricht. Sie hat das trostlose Leben an Land satt. Sie sagt: "Okay. Scheiß aufs Festland. Ich bin eine Nixe."

Die namenlose Protagonistin erfuhr mit acht Jahren von ihrem Vater, dass sie eine Nixe ist. Anschließend ging er ins Meer, doch seine Leiche wurde nie gefunden. Seitdem sieht sie seine nassen Fußspuren, interessiert sich nur noch für Wasser und Wörter - und Jude. In den 33-jährige Kriegsveteran ist sie unglücklich verliebt, denn er ertränkt seine Erinnerungen und Gefühle im Alkohol.

In der hoffnungslosen und abweisenden Atmosphäre einer Kleinstadt irgendwo am Nordatlantik hat sich die Hauptfigur eine eigene Sicht auf die Dinge aufgebaut. Sie wirkt etwas durchgeknallt auf mich, ist aber durchaus bei klarem Verstand. Sie möchte der Trostlosigkeit entkommen und ist der festen Überzeugung, eine Nixe zu sein. Dazu führt sie sogar einen Test durch, und sie macht sich darüber Gedanken, was Jude durch ihre Nixen-Liebe zustoßen könnte.

Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, was wahr und was ein Märchen sein könnte. Denn je märchenhafter die Ereignisse wurden, desto klarer und greifbarer wurde die Geschichte. Die Sprache ist vielfältig - leicht aber auch tiefgründig, phantasiereich und voller Bilder. Die Geschichte verwirrt, geht aber auch sehr nah und bleibt noch einige Zeit hängen. Ein besonderes Buch mit einer ganz eigenen Atmosphäre.


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Erster Satz
Der Highway führt von hier aus nur nach Süden, so weit nördlich leben wir.

Cornelia Funke - Tintenherz

Erscheinungsjahr: 2003
Gelesen im Oktober 2008

In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt ihren Vater vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor... Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt - eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät...

Der Schreibstil ist flüssig und hat mich zum Weiterlesen animiert, ohne genau zu wissen warum. Vielleicht war es ja auch die Hoffnung, endlich einen Zugang zu der Geschichte zu finden - denn gefesselt hat mich das Buch nicht. Irgendwie kam ich über ein "nett" im negativen Sinn nie hinaus.

Die Grundidee war für mich weder überraschend noch neu (habe mich das schon als Jugendliche gefragt), was allein aber nicht so dramatisch gewesen wäre. Es kommt schließlich darauf an, was man aus dieser Idee macht. Der Ansatz war ja noch ganz gut, allerdings habe ich immer auf etwas mehr, auf eine Steigerung oder genauere Ausführungen gewartet.
Richtig schlimm fand ich dann aber die farblosen und flachen Figuren, nicht eine davon konnte mich reizen. Dabei gab es wirklich viel Potenzial, allein Mo und Meggie mit ihrer Bücherliebe. Und erst recht der mysteriöse Staubfinger!

Auch wurde ich nur selten überrascht, die meisten Entwicklungen waren schon sehr früh absehbar. Und dann dieses ewige hin und her, das fand ich irgendwann schon nervend. Na, wenigstens eine Emotion!
Den vielen Begeisterungsstürmen kann ich mich wirklich nicht anschließen, auch die liebevolle Gestaltung des Buches kann mir über den enttäuschenden Inhalt nicht hinweghelfen...



Erster Satz
Es fiel Regen in jener Nacht, ein feiner, wispernder Regen.

Brigitte Riebe - Palast der blauen Delphine

Erscheinungsjahr: 1996
Gelesen im Oktober 2008

Es ist geweissagt worden, dass nur Asterios, der Sohn der als Göttin verehrten kretischen Königin Pasiphae und eines geheimnisvollen Stiertänzers, Kreta vor dem Untergang retten kann. So wird Asterios zum ersten männlichen Priester der Insel, doch die unglückselige Liebe zu Ariadne, seiner Halbschwester, stürzt ihn ins Unglück. Der Roman erzählt nicht zuletzt auch vom Ende einer Epoche: Die Bronzezeit weicht der Eisenzeit, das Matriarchat dem Patriarchat, und die Festlandgriechen erobern die Vormachtstellung im Mittelmeerraum, die Kreta so lange innehatte.

Der Einstieg in diese Geschichte fiel mir nicht so leicht, wie bei anderen Büchern der Autorin. Vielleicht musste ich mich erst etwas auf diese für meine Verhältnisse sehr südlich gelegene Geschichte einstellen, auf Wärme und jugendliche Unbeschwertheit. Zudem haben mich anfangs die vielen Figuren verwirrt, auch wenn mir das Verzeichnis der Personen am Anfang des Buches sehr geholfen hat. Aber je mehr ich las, desto mehr faszinierte mich dieses Buch, in dem der bekannte Mythos um das kretische Labyrinth aus der Sicht der “Verlierer” erzählt wird.

Die Figuren wirken auf mich sehr menschlich mit ihren Stärken und Schwächen. Die Bandbreite der Charaktere war dabei sehr groß - es gab z.B. sympathische, machtgierige, geheimnisvolle, etwas nervende und auch wissbegierige Personen. Die vielschichtige Darstellung des Asterios hat mir sehr gefallen, ich hatte das Gefühl ihn wirklich zu kennen und bei seiner Entwicklung zu begleiten. Die Prüfungen fand ich dabei ebenso interessant wie seine seherischen Fähigkeiten, die Verbundenheit mit Merope und seine Freundschaft zu Ikaros. Dieser hat mich übrigens sehr berührt, seine Gespräche mit Asterios habe ich wirklich genossen. Auch wenn mir bei dem Namen natürlich klar war, dass ihm kein gutes Ende bevorsteht. Dummerweise habe ich ihn natürlich trotzdem sehr ins Herz geschlossen, ich scheine wirklich eine Schwäche für tragische Figuren zu entwickeln.

Die Landschaften, Orte, Personen und Ereignisse werden detailreich und ohne Hektik beschrieben. Angesichts dieser Zeit der Veränderung und der späteren Atmosphäre von Gefahr wirkt diese ruhige Erzählweise auf mich wie ein letztes Schwelgen in einer Kultur, die dem Untergang geweiht ist. Trotz der Zerstörung gelang es der Autorin aber, mich am Ende mit einem Gefühl von Hoffnung und Zuversicht zurückzulassen. Neben vielen anderen Emotionen, durch die ich noch länger in dieser wunderbaren Geschichte verweilen konnte...



Erster Satz
Der schwarze Vulkan hatte lange geschlafen.


Herzlich Willkommen in meiner fantastischen Bücherwelt - ich freue mich, dass du den Weg hierher gefunden hast, und hoffe, dass es dir hier gefällt.

Auf meinem Lesetisch stapeln sich:
Susanne Gerdom - Elbenzorn
Yasmine Galenorn - Die Hexe
Tolkiens Geschöpfe

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Über mich

Mein Bild
Als lesende Weltenwandlerin bewege ich mich bevorzugt in fantastischen und historischen Welten. Ich bin eher der emotionale Leser und mag es, wenn ich in Figuren so richtig eintauchen kann. Manche bleiben dann noch etwas länger bei mir oder entwickeln sich gar zu dauerhaften Gästen.

Impressum

Marny Leifers
Uhlandweg 11
38440 Wolfsburg

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